Referenzen

Berlin Heart: INCOR-Herzunterstützungssystem

Berlin Heart: INCOR-Herzunterstützungssystem Mit freundlicher Genehmigung der Berlin Heart GmbH, Berlin

LEONI-Hybridkabel verbindet Implantat und Versorgungseinheit

INCOR ist ein so genanntes Linksherzunterstützungssystem, das die Pumpfunktion des für die Körperdurchblutung zuständigen linken Ventrikels (Herzkammer) unterstützt. Zum System gehört neben der eigentlichen Blutpumpe, die in der Nähe des Herzens implantiert wird, auch eine kleine externe Steuereinheit und zwei Akkus, die dem Patienten nahezu uneingeschränkte Bewegungsfreiheit verleihen.

Verbunden wird die Pumpe mit der Steuereinheit durch ein hochkomplexes und miniaturisiertes Hybridkabel von LEONI. Trotz des minimalen Außendurchmessers von nur 7,14 Millimetern erfüllen die Leitungen alle Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit, die sich beim sensiblen Einsatz im und am menschlichen Körper stellen. Zum Beispiel müssen Knicktests von ± 90° genauso schadlos widerstanden werden, wie allen anderen mechanischen Belastungen. LEONI ummantelt die Kabel hierfür mit einem speziellen Stützgeflecht, das gleichzeitig als Knickschutz und Zugentlastung fungiert. Beim Kunden wird das Kabel dann vollständig in einen Silikonschlauch gehüllt und erhält im Bereich der Hautdurchleitung eine Schicht aus Polyestervelours, die das sichere Einwachsen  des Kabels in die Haut gewährleistet.

Zur Qualitätssicherung führt LEONI vor der Auslieferung unter anderem elektrische Prüfungen wie Spannungsfestigkeitstests und Vierpoolmessungen durch.

Weiterhin liefert LEONI auch die Kabel zum Anschluss der externen Systemkomponenten (Akkus, Netzgerät, Laptop) an die Steuereinheit.

Mit der Rahmenvereinbarung für die Hybridverkabelung des INCOR-Systems hat Berlin Heart die seit Jahren erfolgreiche Partnerschaft mit LEONI auf eine noch breitere Basis gestellt.

SIEMENS Medical Solutions: MAMMOMAT Novation

Konfektioniertes Kabelsystem für MAMMOMAT Novation

Kabelsystem von LEONI für Steuerung, Versorgung und Datenübertragung

Mit dem MAMMOMAT NovationDR setzte SIEMENS Medical Solutions 2003 einen Meilenstein in der digitalen Vollfeld-Mammographie. Die Workflow-optimierte Komplettlösung bietet von Screening und Diagnostik über Biopsie bis hin zur Nachbearbeitung der digitalen Bilder und deren Archivierung alle notwendigen Features in einem einzigen Gerät ab.

Von der ersten Stunde an liefert und konfektioniert LEONI das Kabelsystem für die gesamte Anlagenverdrahtung. Dies umfasst sowohl die Steuerung und Versorgung als auch die Datenübertragung, die wegen der besonderen Anforderungen an die Bildqualität über eine entsprechende Hochleistungs-Koaxverbindung läuft. Die nach VDE-Normen, diversen AWM-Styles und UL-Standards zugelassenen Kabelbäume werden auf einem speziell für diesen Einsatz konzipierten Kabelbrett gefertigt.

Ein umfassender Logistik-Service und kontinuierliche Maßnahmen zur Qualitätssicherung wie Typprüfungen, Follow-up-Tests, Kontrollen der Spannungsfestigkeit und Vierpolmessungen runden das Leistungsspektrum von LEONI ab.

Hauptkriterien für die Auswahl des Partners bei der Verkabelung des MAMMOMAT NovationDR waren für SIEMENS neben der bereits über viele Jahre erfolgreichen Kooperation mit LEONI vor allem die hohe Termintreue und Qualität sowie nicht zuletzt die Bündelung der Kompetenzen in den Bereichen Design, Systemtechnik, Fertigung, Konfektion und Service.

Patientenmonitoring: Hybridkabel

LEONI-Hybridkabel

Zeit gewinnen im Patientenmonitoring durch multifunktionales LEONI-Kabel

Die zuverlässige Übertragung von Vitalparametern erfolgt im Patientenmonitoring über robuste Kabel. Die Anbindung eines Monitoring-Systems an einen narkotisierten, Notfall- oder Patienten der Intensivstation sollte diesen jedoch nicht unnötig stressen. Vielmehr sollten eingesetzte Kabel das medizinische Personal beim Anschluss von Geräten und Systemen in punkto Schnelligkeit und Sicherheit unterstützen. Durch effiziente Verkabelung kann Zeit gewonnen werden, die gerade in Notfallsituationen extrem wertvoll ist. LEONI liefert mit einer Hybridleitung für das Patientenmonitoring ein Kabel, welches gleich vier Überwachungsfunktionen verbinden und damit Zeit sparen kann.

Wie kann LEONI als Kabelhersteller medizinisches Personal und Patienten in Schnelligkeit, Sicherheit und Komfort beim Patientenmonitoring unterstützen? Ganz einfach: Extreme Beweglichkeit und geschmeidige Oberflächen von LEONI-Kabeln führen zu einer anwenderfreundlichen Handhabung angeschlossener Elektroden und Sensoren. Ihre hohe Zug- und Trittfestigkeit lässt sie auch einem ruppigen Umgang standhalten. Damit müssen die Kabel in extrem reaktionsstarken Situationen oder bei der Handhabung durch den Patienten bei Langzeituntersuchungen nicht geschont werden. Durch kompakte Kabelaufbauten und möglichst geringe Außendurchmesser wird Gewicht reduziert und die Dauer der Überwachung erleichtert. Insbesondere bietet die Gewichtreduktion Vorteile bei tragbaren Systemen.

Ein wesentlicher Beitrag, den LEONI im Patientenmonitoring leisten kann, ist die effiziente Gestaltung der Verkabelung durch den Einsatz individueller Hybridkabel. Durch die Integration mehrerer Überwachungsfunktionen in ein einziges Kabel kann der Kabelaufwand für das gesamte System reduziert werden. Schnelligkeit und Sicherheit des medizinischen Personals beim Anlegen von Sensoren und Elektroden wird erhöht und der Stress für den Patienten verringert.

Diese Ziele hat LEONI verfolgt und eine Hybridleitung entwickelt, die gleich vier Überwachungsfunktionen verbinden kann: Körpertemperatur, EKG-Messung, Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut (SPO2) werden über eine robuste Rundleitung mit geringem Außendurchmesser überwacht. Die extreme Flexibilität der Leitung sorgt dabei zusätzlich für eine anwenderfreundliche Handhabung. Der glatte, glänzende aber nicht klebende Außenmantel gewährleistet extreme Hautfreundlichkeit und eine angenehme Haptik. Außerdem ist das Kabel autoklavierbar mit bis zu 1000 Zyklen und zudem FDA-zugelassen.

Der Kabelaufbau, die sichere Signalübertragung durch optimale EMV-Eigenschaften, sowie der Einsatz des richtigen Werkstoffs stehen bei der Entwicklung von LEONI-Leitungen für das Patientenmonitoring immer im Fokus. Bei der Materialauswahl für dieses LEONI Hybridkabel ging es neben den chemischen, mechanischen und thermischen Anforderungen auch darum, den Patientenkomfort zu maximieren. Der Außenmantel für das Kabel ist in verschiedenen Ausführungen verfügbar, die je nach Anwendungsbereich und Einsatzort besondere Abriebfestigkeit, Sterilisierbarkeit oder Biokompatibilität liefern. Die entsprechenden Werkstoffe wurden dafür von LEONI zum Teil im eigenen Hause speziell entwickelt.

Röntgen: Kabelführungssystem

LEONI-Kabelführungssystem

LEONI entwickelt und fertigt Kabelspeichermodule für mobile C-Bogen-Röntgengeräte

Seit einigen Jahren liefert LEONI spezielle Kabelspeichermodule für mobile Röntgengeräte. Die in enger Abstimmung mit dem Hersteller entwickelten Module werden einbaufertig geliefert und ermöglichen eine dauerhafte mechanische Bewegung der Strahler- und Detektoreinheit. 

Ein mobiles C-Bogen-Röntgengerät wird in den OP gerollt. Ein Assistent greift die Bügel des Geräts und positioniert Strahler und Detektor mit geringem Kraftaufwand über und unter dem Patienten. In line werden aussagekräftige Röntgenaufnahmen der gewünschten Körperregionen auf dem Monitorsystem angezeigt.

Ein solches Szenario spielt sich tag-täglich in verschiedenen Krankenhäusern und Arztpraxen ab. Das medizinische Personal genießt dabei die große Orbitalbewegung und leichte Führbarkeit mobiler C-Bögen – ein Anwendernutzen, der nicht zuletzt durch eine bewegungsbegünstigende Verkabelung erreicht wird.

LEONI liefert seit einigen Jahren Kabelspeichermodule für einige mobile C-Bögen. Der Clou der einbaufertigen Lösung: Die Versorgungs- und Datenkabel werden nahezu unbelastet in einem Modul über mehrere Rollen und Spulen geführt. Durch diese intelligente Kabelführung und federnd gelagerte Klemmbacken lässt sich der C-Bogen vibrationsfrei und mühelos mit einer Kraft von weniger als 50 N bewegen.

Mit maßgeschneiderten Hybrid- und Multifunktionskabeln konnte LEONI zusätzlich Kabelanzahl und –volumen im Gerät verringern. Im oberen Teil des C-Bogens stellt ein spezielles Powerkabel die Energie zur Erzeugung der Röntgenstrahlen bereit. Auf der Gegenseite sorgen leistungsfähige LEONI-Triaxkabel für eine sichere Übertragung der Röntgenbilder vom Detektor zum Zentralrechner. Mehr als vier Dutzend weitere Kabel gewährleisten unter anderem Steuerung sowie Druck- und Temperaturüberwachung. Teilweise wurden über 60 Einzeladern in einem Rundkabel untergebracht, das sich mit ganzen 17 mm Durchmesser begnügt.

Die kniffelige Konfektionierung des gut 20 kg schweren Kabelspeichermoduls erfolgt am LEONI-Standort im niedersächsischen Friesoythe. Vor der Just-in-time-Auslieferung wird jedes einzelne Komplettsystem noch einmal einem technischen Rundum-Check unterzogen.

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